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Mödling erzwingt in Krimi Showdown am Samstag

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Nach der wetterbedingten Verschiebung konnte das zweite Halbfinalspiel zwischen Mödling und Trautmannsdorf am Mittwoch-Abend wie geplant stattfinden. Zwar machte böiger Wind den Teams zu schaffen. Trotzdem entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe.

Mödling hatte gleich in den ersten Spielminuten eine 5 gegen 3 Überzahl. Trautmannsdorf überstand diese heikle Phase geriet aber wenig später doch in Rückstand. Jakob Grabner überraschte den Torhüter der Gäste mit einem Fernschuß und brachte den Torreigen ins Laufen.

In der 8. Spielminute hatte Trautmannsdorf eine 5 gegen 3 Überzahl und drehte die Partie mit zwei Toren innerhalb einer Minute. Das Spiel verlief weiterhin ausgeglichen und nun war Mödling wieder am Zug. Germani und Schindler brachten den UEC erneut in Front. Mit etwas Glück (nicht gegebenes Tor für die Gäste) nahmen die Dragons die Führung mit in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann mit dem Ausgleich der Gäste nur 30 Sekunden nach Drittelstart. Doch David Steiner benötigte nur 38 Sekunden um den alten Abstand wiederherzustellen. Es folgten einige Chancen auf beiden Seiten, wobei den Teams die Nervosität bei einigen Aktionen anzumerken war.

Erneut glichen die Gäste aus. Und erneut schlug Mödling innerhalb von einer Minute zurück. Damit ging es auch in die zweite Drittelpause mit einer knappen Führung für die Hausherren – Spielstand 5:4 für den UEC Mödling.

Das letzte Drittel bot dann Playoff-Kampf pur – mit einigen Toren und vielen Emotionen. In der 46. Spielminute glich Trautmannsdorf zum 5:5 aus. Thomas Zeiner brachte Mödling in der 51. Spielminute im Powerplay wieder in Führung.

Die letzten 5 Spielminuten wurden dann besonders turbulent. Just in Unterzahl gelang den Gästen der Ausgleich zum 6:6. Im selben Powerplay ging Mödling aber wieder in Führung. Nach einigen Diskussionen wurde der umstrittene Treffer durch die Schiedsrichter anerkannt. Der Puck trudelte von hinter dem Tor kommend via Schulter des Torhüters in Richtung Netz – eine Zentimeterentscheidung.

Trautmannsdorf musste nun mehr riskieren und nahm den Torhüter vom Eis. Und tatsächlich glang 32 Sekunden vor Spielende der Ausgleich. Das Spiel musste damit in eine fünfminütige Verlängerung die mit 3 gegen 3 gespielt wurde.

Lange mussten die Fans in der Verlängerung nicht auf die Entscheidung warten. Nach nur 36 Sekunden sorgte Kapitän Patrick Schindler nach Vorlage von Armin Skacel für den viel umjubelten Siegestreffer – Endstand 8:7.

Mit diesem Sieg erzwingen die Dragons einen entscheidendes Spiel 3 am Samstag in Mödling. Nach den bisherigen Begegnungen können wir auch hier ein ausgeglichenes Spiel erwarten bei dem für beide Teams alles möglich ist und auch Kleinigkeiten den Ausschlag geben können. Der Sieger der Begegnung trifft im Finale auf den Ligafavoriten aus Tulln, der Verlierer spielt um Platz 3 gegen Amstetten.