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Mödling nach Halbfinal-Aus um Platz 3 gegen Amstetten

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Wenige Tage nach dem Krimi in Spiel 2 standen sich Mödling und Trautmannsdorf erneut gegenüber. Doch die erste Ernüchterung in der gut gefüllten Eisarena Mödling gab es gleich zu Beginn. Mit Zeiner, Kapitän Schindler sowie Armbruster und Germani fehlten gleich vier wichtige Stützen aus dem Mittwoch-Spiel.

Trotz der vielen Ausfälle kämpften die Dragons von Beginn an beherzt. Mödling hatte mehr vom Spiel – Trautmannsdorf setzte wie gewohnt auf seine starke erste Linie und dort vor allem auf das Konterspiel.

Letztendlich schwächte sich Mödling aber selbst und geriet in der ersten Unterzahl mit 0:1 in Rückstand. Florian Zoglauer gelang postwendend der Ausgleich – doch nur 35 Sekunden später ging Trautmannsdorf erneut in Führung und konnte diese in der 11. Spielminute auf 1:3 ausbauen.

Mödling steckte nicht auf und kam durch Armin Skacel zum 2:3. Danach schwächten sich die Dragons erneut und ermöglichten Trautmannsdorf mit einer 5 gegen 3 Überzahl das 2:4.

Das zweite Drittel begann mit dem nächsten Rückschlag. Nach nur 44 Sekunden mussten Schwabl und Hübner nach einer Auseindandersetzung in die Kabine. In der 28. Spielminute folgte das 2:5 – erneut in Unterzahl – und das Spiel schien für Mödling bereits frühzeitig gelaufen.

Doch nun drehten die Mödlinger noch einmal auf. Tim Necesany (erst 14 Jahre) erzielte beim seinem ersten Einsatz in der UEC I sein 1. Tor und verkürzte noch vor der Drittelpause auf 3:5. Den Schwung nahmen die Dragons auch ins letzte Drittel mit. Nach Toren von Steinert und einem Unterzahl-Tor von Dominik Grabner war Mödling plötzlich wieder auf 5:6 herangekommen.

Mödling setzte Trautmannsdorf stark unter Druck, erspielte sich auch einige Möglichkeiten – blieb vor dem Tor aber glücklos. Bei Trautmannsdorf setzte man nur mehr auf Alleingänge und so sorgte Peter Schneider mit seinem vierten Tor in der 55. Minute für das 5:7 und die Vorentscheidung. Ein Empty Net Treffer stellte dann den Endstand zum 5:8 her.

Letztendlich wurde der beherzte Kampf nicht belohnt. Drei Gegentore im Powerplay waren an diesem Abend zu viel. Unglücklich auch, dass just zum bisher wichtigsten Spiel der Saison einige Leistungsträger fehlten. So geht es nun im Spiel um Platz 3 gegen Amstetten. Auch hier erwartet uns eine spannende Serie, denn die bisher einzige direkte Begegnung endete erst im Penaltyschießen.